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1 Platz beim Krautsand-Triathlon

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Joachim Strobach gewinnt Krautsand- Triathlon

 

Der Oytener Joachim Strobach glänzte mit einer faustdicken Überraschung und gewinnt überlegen den Sprinttriathlon in Drochtersen (25 km nördlich von Stade).

 

Es war die 4. Auflage vom TV Germania Drochtersen durchgeführten Triathlons.

 

Die Temperaturen betrugen über 30 Grad, aber oder trotz des schönen Wetters konnte die Veranstalter einen neuen Teilenehmerrekord verbuchen. Knapp 100 Triathleten wollten die Strecken 400m Schwimmen in einem kleinen See direkt hinter dem Elbdeich, sowie 22,5 km Rad fahren auf eine einem 7 km Rundkurs sowie 4,5 km laufen unmittelbar auf dem Deich und drum herum laufen bewältigen.

Strobach der den Triathlon für einen Kurzurlaub einplante, war überrascht von der herzlichen Atmosphäre. Alles ging sehr locker und äußerst freundlich familiär vonstatten.

 

Der 54 jährige Strobach zeigte in Stuhr Ende Juli schon einen starke Leistung, das ich mich noch steigern könnte, wusste ich. Im Urlaub hatte ich in der Eifel noch mal meine Radleistung besonders steigern können.

 

Aber los ging es mit dem Schwimmen.

400m in einem kleinen See. Es musste eine Wendpunktstrecke geschwommen werden.

Strobach kam gleich sehr gut weg und setzte sich gleich an die 1. Stelle. Aus dem Wasser hatte er gut 20m Vorsprung herausgeschwommen.

Nun mussten gut 400m am See entlang zur Wechselzone gelaufen werden. Auch hier lief alles nach Plan für Strobach. Er wechselte als Erster auf die Radstrecke.

Nun mussten 3 Rund a`7km gefahren werden. Strobach konnte die anderen Triathleten gut verfolgen, da die Runde mit einem Wendepunkte versehen war.

Strobach hatte heute starke Beine, gut 40km/Std. konnte er teilweise fahren. Runde um Runde vergrößerte er noch seinen Vorsprung.

Nach dem Radfahren kam das Laufen. Die Strecke hatte es in sich, den gleich ging es rauf auf den Deich bei gut 30 Grad bis zu einem Wendepunkt wieder runter und dann wieder zurück. Dann sah Strobach seine Widersacher, der Vorsprung war beträchtlich, aber „ich hatte immer eine mulmiges Gefühl, deshalb wollte ich nichts anbrennen lassen“.

Zum Schluss wurde es noch mal richtig hart vom Deich wurden alle Teilnehmer noch mal runter geführt, aber nicht zum Ziel, sondern zum Strand, da noch gut 200m durch den losen feinen Sand, um dann noch mal über den Deich zum Ziel zu laufen. „Das war unglaublich hart wie ein Crosslauf“ bemerkte Strobach. Der Organisator meinte „das ist halt Krautsand Triathlon“.

Strobach war aber heute in eine tollen Form und ließ alle Triathleten hinter sich und gewann überlegen in einer Zeit von 1.02.42 Std. vor Mante Carsten vom Kaifu Triteam Hamburg der 1.07.09 Std. benötigte. Dritter wurde Ralf Lüdecke vom Stader Team 1.07.30 Std.

Heimwettkampf im Silbersee in Stuhr

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Maren Rösner siegt trotz Sturz über die Sprintdistanz

 

 

Gesine Rösner wird Vierte über die Olympische Distanz

 

 

Das RL-Damenteam wird Vierter in der Tageswertung

Tri Team Schwarme erneut am Silbersee erfolgreich

Am vergangenen Sonntag war es wieder soweit. Der alljährliche Silbersee-Triathlon wurde in Stuhr wieder zu einem besonderen Highlight. Das Organisationteam dieses Events um Jan-Simon Neubauer hatte bei guten Witterungsbedingungen um 21 Grad und Sonnenschein eine sehr professionelle Triathlon-Veranstaltung für etwa 800 Teilnehmern durchgeführt.

 

Das Tri Team Schwarme war auf allen Distanzen vertreten. So starteten bereits am frühen morgen die Damen der Regionalliga über die olympische Distanz. Hier gingen Grit Freiwald, Katharina Roer und Maike Cotterell an den Start. Wenn auch erneut krankheitsgeschwächt zeigten die drei wahre Kämpferqualitäten bei äußerst widrigen Witterungsverhältnissen. So belegte am Ende Katharina Roer einen hervorragenden 6.Platz (2:19:10h), Maike wurde 16.(2:23:54 h) und Grit 23.(2:27:49 h). Am Ende hieß es für die Tri Team Schwarme Ladies Platz 4 in der Tageswertung hinter den Triabolos aus Hamburg, Hannover 96 und dem TSV Bokeloh. In der Tabelle verloren die KEB Schwarme Ladies weitere 10 Punkte auf die auf Rang 2 im Gesamtklassement positionierten Damen aus Bokeloh.

„ Leider ist unser Heimspiel hier am Silbersee nicht ganz geglückt, wir hatten schon auf einen Treppchenplatz gehofft, aber drei andere Mannschaften waren heute einfach besser“, kommentierte Teamchef Peter Rösner das Ergebnis, „ die Damen haben toll gekämpft und das Beste aus der Situation gemacht, denn wir dürfen nicht vergessen, dass die Mannschaft immer noch ersatzgeschwächt an den Start geht und dafür ist das Erreichte schon toll.“

 

Eine halbe Stunde später startete Gesine Rösner ebenfalls über die olympische Distanz in der offenen Wertung. Die Deutsche Vize-Meisterin der AK50 kam bereits als achte Frau aus dem Silbersee, bevor die an diesem Tage wohl schwerste Disziplin, das Radfahren folgte. Mit 1:13:42 h schob sich Gesine im Feld der Frauen weiter nach vorne. Als vierte auf die Laufstrecke gehend, sicherte sie sich am Ende auch diesen Platz im Gesamtfeld der Damen mit einer Gesamtzeit von 2:25:59 h. Eine klasse Leistung, wenn man bedenkt, dass sich Rösner nach einem Ermüdungsbruch im Schienbein noch im Aufbautraining befindet und gerade ihren zweiten Wettkampf in diesem Jahr absolviert hat.

 

Um 14 h wurde es dann für Maren Rösner über die Sprintdistanz ernst, auch Maren trat in Stuhr nach krankheitsbedingter Auszeit zu ihrem allerersten Wettkampf in diesem Jahr an. Es ging dabei um nichts Geringeres als die Titelverteidigung über die Sprintdistanz, die Rösner bereits 2 x in 2010 und 2011(damals mit Streckenrekord, 1:02:48h) für sich entscheiden konnte.

Als Vierte stieg sie dem Wasser, in der Wechselzone angekommen schob sie sich bereits auf Platz zwei vor und übernahm auf dem Rad die Führung. Dabei konnte sich Rösner sogar kurz vor dem Ziel noch einen kapitalen Radsturz leisten, ohne die Führung zu verlieren. Mit multiplen Prellungen und heftigen Schmerzen setzte Rösner, immer noch in Führung liegend, das Rennen fort und biss sich durch die abschließenden fünf Laufkilometer. Im Ziel reichte ihr Vorsprung noch aus, um erneut in Stuhr nach 01:07:58 h ganz oben auf dem Siegerpodest zu stehen.

Kompliment !!!

Kompliment und Danke an all die Mitglieder und Starter des Tri Team Schwarme, die in diesem Jahr wieder zahlreich vor Ort waren und für die gegenseitige Unterstützung gesorgt haben. Ihr habt für eine tolle „Heimspiel-Athmosphäre“ gesorgt.

Challenge Roth

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Mein Wettkampfbericht Challenge Roth von Julia Rieck

Nach einer mässigen bis hinkenden Wettkampfvorbereitung sollte es 5 Tage vor meinem Jahresziel nach Bayern losgehen.
Und wie auch die Vorbereitung insgesamt lief, so begann auch der Start....

Sachen waren gepackt.....Bus defekt! Unerklärlicher Kühlflüssigkeitverlust! Na super...!

Obwohl der Bus immer so zuverlässig lief, ausgerechnet jetzt das. Aber was soll´s.
Positiv daran war natürlich, dass der Bus schon hier diesen Defekt aufwies und nicht erst auf dem Weg dorthin.

Aber Glück im Unglück: durch sehr nette Gespräche mit der Versicherung fand sich sehr schnell eine Alternative: ein Ford Fiesta! 

Nach einer erfindungsreichen Packweise ging es dann endlich los.

In Bayern angekommen, wurde ich von heissen Temperaturen empfangen.
27 Grad sind für Norddeutsche Verhältnisse eher gewöhnungsbedürftige Bedingungen.

Samstag ging es in die letzten Vorbereitungen. Radabgabe und Wettkampfbesprechung.
Kurz vor dem Rad-Checkin wollte ich nur mal kurz mein Rad kontrollieren lassen.
Meine Gangschaltung lief nicht rund.
Das Radfachgeschäft Buchstaller www.radsport-buchstaller.de befindet sich nahe des Europakanals und ist wohl bekannt. Im Laden hängen Zeitungsartikel mit Chrissie Welligton und auch Timo Bracht lässt sein Rad dort einstellen. Also war ich in guten Händen...zum Glück war ich da, denn es hatte sich durch den Transport in diesem kleinen Wagen so einiges verstellt und die Gangschaltung ging gar nicht mehr, der Umwerfer war verbogen...sowas kann man vor dem Wettkampf als Aufregung nicht gebrauchen-puh!
Aber nach einer Stunde Wartezeit und doch noch genügend Zeit zum Einchecken war alles wieder gut.
Dann Wettkampfbesprechung und ab in die Ferienwohnung. Früh schlafen war angesagt- Wecker auf 3:30 Uhr gestellt! Traumhaft! Und wie das immer so ist: auf Knopfdruck schlafen ist nicht!
So zählte ich alles mögliche...aber ich habe natürlich kaum geschlafen.

Piiiiep...Wecker...raus aus dem Bett und keine Müdigkeit. Hat man alles? Was vergessen?
Fahrrad noch ganz? Genug gegessen?
Auf zur Wechselzone. Da war alles in ruhiger Vorbereitungsstimmung mit klassischer Musik.
Nach kurzer Zeit war alles zum Start bereit.
Letzte beruhigende Gespräche mit Anja, die auch einen anstrengenden Supporttag vor sich hatte. Der Schwimmstart war 8 km von Roth entfernt. Der berühmt berüchtigte Solarer Berg war auch noch mal 5 km entfernt, ohne Rad kaum zu erreichen!

6:30 Uhr...Startschuss für die Pros!!!
6:45 Uhr...meine Startzeit mit allen Frauen

5 Minuten vor dem Startschuss durften alle Frauen ins 22 Grad warme Wasser.
Das hat so lange gedauert, dass ich es nicht schaffte beim Startschuss an der Startlinie zu sein.



PENG!....ich dachte ich habe noch ein paar Minuten...schnell Brille auf und los ging es auf die 3,8km Schwimmstrecke.
Da ich nicht im vorderen Feld startete hatte ich wenigstens kein Geprügel.
Nach wenigen Minuten fand ich meinen Schwimmstil und es ging 25 Minuten in eine Richtung an vielen roten Bojen vorbei.
Nach der Kehrtwende ging es wieder zurück bis über die Startlinie hinaus. Tausende Zuschauer waren zum Anfeuern da. Bis auf meine undichte Schwimmbrille war ich erstaunt, wie gut es nach meinen mässigen Schwimmvorbereitungen lief.


Nach 1 Std. 13 erreichte ich den ersten Wechsel.

 



Den Beutel geschnappt ging es in das Wechselzelt. Viele Helfer versuchten das hektische Durcheinander im Zaum zu halten.
Ich lies mir Zeit...ich hatte ja nichts zu verlieren und so zog ich in Ruhe meine Radklamotten an.

180Km Radstrecke lagen vor mir. Kurz nach dem Aufstieg auf das Rad sah ich Anja. Eine grosse Motivation.

 


Ich startete mit einem ziemlich hohen Tempo. Es folgte ein zwei Runden Kurs a 90km.
Die Strecke hatte insgesamt 1400 HM und an diesem Tag mit angenehmen Temperaturen leider auch viiiel Wind. Die erste Runde hatte es so neben den Anstiegen in sich.
Immer wieder gab es ein paar Stimmungsnester. Allerdings das Highlight war mit Abstand der Solarer Berg! Kurz hinter einer Kurve fuhr man nach Hilportsstein rein. Und dann sah man diese Menschenmassen. GÄNSEHAUT!
Durch so viele Menschen bin ich noch nie durchgefahren. Man wurde hochgetragen!
Mein Grinsen wurde immer breiter. Was für eine Stimmung…

 

 

 



In der zweiten Runde wurde es zu Beginn stürmischer und es flogen kleine Äste durch die Gegend. 
Das kennt man doch eher aus HH. Was soll denn der Wind hier?
Bei km 140 setzte der erste Durchhänger ein und ich hatte ein kleines Motivationsloch.
Schnell etwas Essen und ein Gel...das mittlerweile 7. Gel.

 

Das zweite Mal Solarer Berg erweckte wieder meine Lebensgeister und ab ging es auf die letzten Kilometer.

Nach 5 Std. 50 ereichte ich am Rande von Roth die zweite Wechselzone. Das Rad wurde einem abgenommen und der Laufbeutel gereicht. Es folgte im Wechselzelt eine 2 zu 1-Betreuung.
Zwei junge Mädchen packten meine Radsachen ein, richteten Laufschuhe und Socken an.
"War alles ok auf dem Rad? Auf gehts zum Laufen"...motivierende Worte.
Alles war verstaut...Gels von Sponsor in der Hand...Mp3 Player um die Hüfte...man weiss ja nie.



Ich hatte grossen Respekt vor dem, was jetzt kam. Ich hatte zwar Gas auf dem Rad gegeben, aber mir noch genug Reserven für das Laufen gelassen. Ich hatte nicht viele Laufkilometer in diesem Jahr absolviert und somit Sorgen, ob ich den Marathon noch schaffen kann. Warum fällt einem sowas ausgerechnet zu Beginn einer Laufstrecke ein?
Ich wurde wieder vom Publikum abgelenkt und so konzentrierte ich mich auf das Laufen. Mit guten Tempo hoppelte ich gen Kanal...das wovor ich Horror hatte. Eine geraaaaaaaade Strecke an einem Kanal...ohne grossartige Veränderung. Zum Glück gab es alle 2 km Verpflegungsstellen-eine gute Ablenkung. Und ausserdem konnte man sich so abkühlen. In der Sonne am Kanal zu Laufen war doch sehr warm.
Bis km 28 verlief alles unerwartet gut. Doch leider folgten dann die schwersten Minuten.
Ich hatte ein Tief...sowohl muskulär als auch mental. Ich verschwand erstmal im Wald...Dixieklos weit und breit nicht zu sehen. Zum Glück hatte ich kein wirkliches Toilettenproblem.

Kaum auf die Laufstrecke wieder zurückgekehrt, fing ich an, mich mit einem Läufer zu unterhalten. Der hatte das selbe Problem wie ich...wir tauschten uns über die monotone Laufstrecke auf englisch aus. Eine sehr gute Ablenkung. Bald vergass ich, wie kaputt ich war und fing wieder an zu laufen. Weit unter dem angepeilten Tempo, aber besser als Gehen.
Mein Leidensgenosse blieb leider zurück und so startete ich auf die letzten 10 Kilometer.
Und ich weiss jetzt: 10 Kilometer können einem wie eine Ewigkeit vorkommen.

Leider sah ich sehr viele Athleten, den es weit aus mieser als mir ging. Zum Einen immer wieder etwas anspornend zu merken, dass es mir doch gar nicht so schlecht ging. Zum anderen wollte ich jetzt ins Ziel, was ja doch so nah war.

Vom Kanal kam man nach Roth rein. Da ich wusste, wo der Zieleinlauf war, hatte ich die Hoffnung, dass es bald vorbei war.
Aber ich musste feststellen, dass der Laufkurs noch über einen Umweg durch die kleine Innenstadt mit Kopfsteinpflaster führte.....warum dauern denn 2 Kilometer soooo lang????

Aber dann war es soweit.....2 kleine Kurven und ich sah den roten Teppich zum Zieleinlauf.
Puh...ich schaffe es!!! Grinsend ging es auf die letzten 500m. Die Stimmung war grandios und besonders. So spektakulär hatte ich noch keinen Zieleinlauf....!!!

 


Nach 11 Std. 45 hatte ich es überglücklich und ohne Blessuren geschafft!!!



Danke für diesen tollen Wettkampf, die vielen Helfer, das tolle Publikum und natürlich an ANJA!
Den rasenden Support:-*
Aber auch tausend Dank an Dana Wagner, meine Trainierin, die mich immer wieder motivierte und mir klar machte, dass mein Wille mich durchbringen kann, auch ohne das optimale Training!!!

Deutsche Hochschulmeisterschaften in Braunschweig

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Bericht von Maren Rösner

 

Vierte bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften

 

Mit 3 Monaten gesundheitlicher Zwangspause hatte ich die letzte Zeit schwer zu kämpfen. Seit Anfang April wusste ich, dass ich gesundheitlich nicht auf dem Damm war. Viele Tiefs folgten in diesen Wochen und ließen mich nicht mehr daran glauben überhaupt noch einen Wettkampf in dieser Saison absolvieren zu können. Jede noch so kleine Belastung war zu viel für mich.Seit Ende Juni darf ich endlich wieder trainieren und kleine Fortschritte lassen mich hoffen.

 

Die Saison ist in diesem Jahr für mich gelaufen, viele wichtige Wettkämpfe musste ich absagen, aber dennoch wollte ich mir den Start bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Braunschweig über die Sprintdistanz 0,75m Schwimmen 23km Rad und 5km Laufen nicht nehmen lassen.

Ich wusste, dass ich mit meinem momentanen Zustand und dem eindeutig fehlendem Training nicht auf eine Podestplatz spekulieren konnte, und ging das erste Mal seit vielen Jahren ohne Ambition an diesen Wettkampf heran.

Leider hatten wir selbst um 13h als der Start erfolgte, nur 15 Grad Außentemperatur und es hatte Stunden vorher unaufhörlich geregnet. Zum Start blieb es allerdings trocken, nur die starken Windböen machten es bei bei der selektiven Radstrecke nicht gerade einfach.

 

Das Feld war gut besetzt. So starteten neben einer Profitriathletin, die auch später den Sieg holte, auch einige meiner Mitstreiterinnen aus der 2.Bundesliga aus den letzten Jahren, von denen ich einige hinter mir lassen konnte.

Die Zeiten im Überblick: Schw:10:09 / Rad:44:28 / Lauf:21:19 Gesamt 1:15:56.

Am Ende sprang für mich ein zufriedenstellender 4. Platz bei der DHM heraus.

Deutsche Meisterschaft in Düsseldorf

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Um 20Sekunden Meistertitel verfehlt

Gesine Rösner Deutsche Vize-Meisterin 2012

 

Düsseldorf-Schwarme. Auch in diesem Jahr wollte das Tri Team Schwarme mit einer Frauenmannschaft bei den Deutschen Triathlon- Meisterschaften in Düsseldorf am vergangenen Sonntag an den Start gehen und die tollen Ergebnisse des letzten Jahres wiederholen. Doch bereits in der Vorbereitung auf diese Saison traf es die Damen des Regionalliga- Teams, die in diesem Jahr erneut einen Aufstiegsversuch in die 2. Bundesliga unternehmen, besonders hart. Die deutschen Vize-Meisterinnen  des Vorjahres in der AK 35 und U 23 , Maike Cotterell und Maren Rösner, starteten mit erheblichen gesundheitlichen Problemen in das Jahr 2012, obendrein zog sich Gesine Rösner, die Deutsche Meisterin der AK 50 von 2011 einen Ermüdungsbruch im linken Schienbein zu, damit war für die Damen die Saison mindestens zur Hälfte bereits gelaufen. So galt beim Wettkampf in Düsseldorf das Motto „ Dabeisein ist alles“, denn große Chancen konnte man sich auf Grund der großen Konkurrenz nicht ausrechnen. Maren Rösner, die sich mittlerweile wieder im Aufbautraining befindet, verzichtete völlig auf einen Start in Düsseldorf und beschränkte ihre Teilnahme auf Beobachtung des Wettkampfes und  Unterstützung der Mannschaftkolleginnen. „Ich bin von meinem Trainingszustand noch nicht soweit, um eine Olympische Distanz in einer ordentlichen Zeit zu absolvieren, der Trainingsrückstand ist leider noch zu groß,“ meinte Rösner, die natürlich sehr gern gestartet wäre. Maike Cotterell hatte mit Achillessehnenproblemen zu kämpfen und stieg nach 1500 Metern Schwimmen und 20 km Radfahren aus dem Wettkampf aus, um keine weitere Verletzung zu riskieren. „ Der Wettkampf war für mich ein Test im Hinblick auf unseren nächsten wichtigen Regionalliga- Wettkampf in Stuhr, da möchte der Mannschaft wieder zu Verfügung stehen, daher bin ich heute kein Risiko eingegangen und habe den Wettkampf vorzeitig beendet“, so Cotterell zu ihrem verkürzten Einsatz in Düsseldorf.

Für Gesine Rösner war es der allererste Wettkampf des Jahres, sozusagen die erste Belastungserprobung nach ihrer Verletzung und dann gleich in so einem wichtigen Wettkampf. Und dieser Wettkampf hatte es in sich. Bereits seit 3.00 Uhr morgens goss es in Strömen, erst gegen 15.00 Uhr klarte es auf, die Radstrecke trocknete teilweise ab, zusätzlich hatten es die Athleten mit böigem Wind zu tun. „ Bereits im Wasser hatte ich so meine liebe Mühe“, meinte Rösner, „ im Düsseldorfer Hafenbecken herrschte Wellengang, der uns Athleten beim Schwimmen erheblich beeinträchtigte, aber auf dem Rad wurde es leider auch nicht besser.“ Nach 1500 Meter Schwimmen, die Rösner in 26:01 Minuten absolvierte, begab sich die Schwarmerin auf eine mit Kurven und Kopfsteinpflaster gespickte Radstrecke.  Zwischendurch führte der 40 km lange Radkurs noch über die Düsseldorfer Rheinbrücken, auf denen die Athleten mit ihren Zeitfahrrädern tückischen Windböen ausgesetzt waren.

„ Auch in diesem Jahr gab es wieder viele schwere Radstürze an den z.T. sehr engen Kurven, da der Asphalt an vielen Stellen noch nass war und die Athleten sehr häufig nicht mit witterungsangepasster Geschwindigkeit unterwegs waren“, kommentierte Rösner.

Nach 01:07:53 Stunden stellte Rösner ihr Rad in der Wechselzone ab, um sich  auf die 10 Kilometer lange Laufstrecke zu begeben. Hier merkte Rösner, die seit 11 Wochen kein Lauftraining mehr absolviert hatte, dass im Rahmen dieses Wettkampfes  nur „ Durchbeißen“ und „ ankommen“ oberstes Gebot sein konnte, denn spätestens ab Kilometer 4 registrierte Rösner ihren Trainingsrückstand, der gesamte Bewegungsapparat schien sich auf Grund der ungewohnten Belastung zu wehren. Dennoch absolvierte sie die Laufstrecke in achtbaren 44:28 Minuten mit der Rösner in Anbetracht der langen Laufpause zufrieden war, aber noch weit von dem entfernt von den Topp-Zeiten, die Rösner in Vorbereitung auf die Deutschen Duathlon-Meisterschaften in Oberursel im April diesen Jahres bereits gelaufen ist.

Im Gesamtklassement erlangte Rösner mit einer Zeit von 02:23:44 Stunden zur eigenen Überraschung Platz 2 in der AK 50 und wurde damit Deutsche Vize-Meisterin. „ Im Grunde bin ich mit meinem Wettkampf sehr zufrieden, ich bin heil ins Ziel gekommen, mein Bein hat die Belastung problemlos überstanden. Ich habe nicht einen ersten Platz verloren, sondern einen zweiten Platz gewonnen, „schmunzelte Rösner, „ als ich gehört habe, das ich von Maike Gudberlet aus Bad Bodenteich um sage und schreibe 20 Sekunden geschlagen wurde und damit eine Titelverteidigung äußerst knapp verpasst habe, war ich nur im erstem Moment  etwas enttäuscht, denn vor dem Wettkampf hatte ich mir kaum eine Chance ausgerechnet, einen Podestplatz zu erreichen, und meine Freude ist daher umso größer.“

Gegenwärtig bereitet sich Gesine Rösner wie alle KEB Tri Team Schwarme Ladies auf das nächste Saison-Highlight in 3 Wochen, den Silbersee-Triathlon in Stuhr vor.

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