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Mein erster IRONMAN in Zürich...

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(von Julia Rieck)

Im Vorwege habe ich mir ziemlich viel den Kopf zerbrochen.
Nach ein paar Erfahrungen in der Mitteldistanz konnte ich mir einfach diese lange Distanz nicht vorstellen.
Ok dass ich die Radstrecke schaffen kann, wusste ich. Aber danach einen Marathon?
Wo ich doch noch nie einen gelaufen bin?
Was ist mit dem Massen-Schwimmstart?
Schluss mit dem Kopf zerbrechen.

Nach 4-5 Stunden Schlaf klingelte um 4 Uhr der Wecker. Nach Nutellabrot und Hallowach-Dusche fuhren Anja und ich Richtung Wettlampfgelände.
In der Wechselzone herrschte Aufbruch-Stimmung und hektisches Treiben.
Die Frauen um mich herum kamen aus verschiedensten Ländern und verständigten sich auf Englisch.
Als die Amerikanerin neben mir anfing, Oreon-Kekse auf ihr Rad zu kleben, wurde ich neugierig.
Sie sprach von einem Geheimtipp. Ich war skeptisch und blieb doch bei meinen Gels und Riegel von Sponser.
Aber man glaubt in dem Moment tatsächlich noch etwas ändern zu müssen :-)

Um 6:30 stand ich im Neo fertig zum Start bereit... Gänsehaut!
Nach der Schweizer Nationalhymne erfolgte um 7 Uhr der Startschuss.

In traumhafter Kulisse mit Sonne und leichtem Nebel ging es auf die 3,8 km Schwimmstrecke.
Ich hielt mich zu Beginn zurück und so kam ich gemütlich in meinen Rhythmus.
Nach der Hälfte gab es einen Landgang und ich genoss die Atmosphäre. Wieder im Wasser ließ ich mir Zeit und beobachtete beim Schwimmen die anderen.
Ich konnte nicht glauben, dass es dann irgendwann vorbei war. Ich hatte zwar mit 1:22 keine gute Zeit. Aber mein erstes Ziel war erreicht. Und das mit Genuss und einem breiten Grinsen im Gesicht.


In der Wechselzone traf ich eine Frau vom Morgen und freuten uns beide Part 1 geschafft zu haben.
Wir tauschten ein paar Worte und sie bot mir Puder für meine Füsse an. Ich nahm es dankend an, im Tausch gab es von mir einen Riegel.
Wir schoben zusammen unsere Räder aus der Zone, klatschten uns ab und los ging es auf die lange Radstrecke.Anja brüllte mir zu...wow! "Daumen hoch" war nicht das nur das eine mal meine passende Geste.
Die ersten 30km waren flach, am See entlang. Dann folgte eine hügelige Strecke mit 750 hm. Da ich die Strecke kannte, wusste ich meine Kräfte ganz gut einzuteilen.
Und ich konzentrierte mich auf Essen und Trinken, das was ich in Rennen zuvor nicht besonders gut hinbekommen hatte, wusste ich, ist elementar wichtig um diese Distanz zu schaffen.

Nach 50 km ging es über einen großen Kantstein in ein Dorf hinein. Kaum hatte ich den Hubbel überquert, hörte ich hinter mir einen Rums und ich sah meine Werkzeugdose auf die andere Straßenseite rollen. Ein kleiner Junge fing sie auf und hielt sie stolz in den Händen. Nach mehrfacher Aufforderung sie mir wieder zu geben regte er sich nicht und es dauerte gefühlte Stunden bis er sie mir irgendwann fast traurig rüber rollerte.
Die Augen des Jungen werde ich nicht so schnell vergessen. Und am liebsten hätte ich ihm die Dose mitsamt Inhalt geschenkt.
Doch so blieb die Panne aus.
Muphys Law.
Oben an der höhsten Erhebung angekommen, verbrachte ich geschlagende 8 Minuten wartend am Dixie Klo. EIN Klo bei so vielen Startern ...naja Zeit war ja nicht so wichtig.
Nach der ersten Runde und einem 30er Schnitt kam das erste mal der Heart Break Hill. Ein kurzer Berg mit hübschen Rampen. Die zahlreichen Zuschauer trieben einen hoch. Und auch wenn es nicht besonders warm draussen war, beglückte mich eine kurze Dusche auf dem Weg an die Spitze. Gänsehaut Feeling!!
Die zweite Runde verlief auch ohne grosse Probleme. An den Bergen wurden die Beine schwerer. Ich nahm das Tempo raus. Denn langsam kreisten sich immer mehr Gedanken um den bevor stehenden Marathon!

Glücklich rollte ich nach 183 km (nach leichter Verlängerung) in die Wechselzone ein. Es empfing mich Gerry. Ein Freund, der als Helfer tätig war. Ruhig führte er mich zu meinem Platz. Dann gab er mir noch ein paar Tipps und ich rannte überglücklich die Radstrecke geschafft zu haben los.

Ich hatte mit allem gerechnet, aber sämtliche Probleme blieben auch beim Laufen aus.
Meine Beine liefen so vor sich hin, keine Seitenstechen, keine Magenprobleme.
Ich freute mich über jeden gelaufenen Kilometer. Gehen konnte ich ja immer noch, dachte ich. Anja und der Rest des Supports, die sich mittlerweise von den sinnflutartigen Regengüssen schützen mussten, konnten es auch nicht glauben, mich so locker traben zu sehen.
Auch nach der bekannten 30km Grenze lief es gut. Und so kam ich nach 12 Std und 3 Minuten glücklich und fassungslos ins Ziel gelaufen...

Ich hatte es wirklich geschafft!

Tausend Dank an Anja, ohne die dieser Tag nicht halb so schön und unvergesslich gewesen wäre, aber auch an Gerry, Petra, Dana und Maike!

KEB Tri Team Schwarme in Güstrow auf Platz 2 - Schwarme Ladies trumpfen zum Saison-Abschluss noch einmal groß auf

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Schwarme-Güstrow. Beim Regionalliga-Abschluss-Wettkampf in Güstrow (Mecklenburg- Vorpommern) zeigten die Tri Team Schwarme Ladies in der Besetzung Maike Cotterell, Grit Freiwald, Gesine Rösner und Julia Rieck noch einmal ihre besondere Klasse.

Das Triathlon-Fest am Güstrower Inselsee wurde durch Dauerregen und den seit Tagen aufgeweichten Untergrund von Wechselzone und Laufstrecke teilweise zu einem feuchten und schmutzigen Abenteuer.

Am Samstagmorgen um 10.00 Uhr gingen die Regionalliga- Mannschaften der Damen und Herren  bei Sprühregen  gemeinsam an den Schwimmstart. Wie so oft bei diesen Massenstartrennen gab es auf dem zweimal zu durchschwimmenden 750 m langen  Dreieckskurs mit kurzem Landgang ein heftiges Gerangel um die Positionen, an denen sich die Schwarmer Athletinnen nicht  beteiligten, denn „man möchte ja keine Verletzung schon bei der ersten Disziplin riskieren. Dafür ist der Wettkampf nach dem Schwimmen einfach noch zu lang“ , schmunzelte  Gesine Rösner, amtierende Deutsche Meisterin der Altersklasse TW 50. Denn nach dem Schwimmen, bei dem sich die Schwarmer Ladies noch im Mittelfeld befanden, arbeiteten sich die starken Radfahrerinnen auf selektiver  und mittlerweile abgetrocknenter Strecke weiter nach vorne, um auch beim abschließenden Laufen auf matschigem Untergrund noch einmal ihr läuferisches Können unter Beweis zu stellen. So erzielte Maike Cotterell Platz 7 in einer Zeit von  2:19:10 Stunden.  Es folgten Grit Freiwald auf Rang 8 (2:20:42 Stunden ), Gesine Rösner auf Rang 14 (2:25:13 Stunden) und  Julia Rieck auf Rang 18 (2:26:46 Stunden).

„Das Rennen selbst war in den ersten beiden Disziplinen recht hart, machten sich doch die vielen Radkilometer der letzten Wochen in Vorbereitung auf Wales in meinen Beinen deutlich bemerkbar!  Das Laufen durch etliche Pfützen und Schlammlöcher war dann eine wahre Freude!“, scherzte Maike Cotterell, nachdem sie glücklich und erschöpft die Ziellinie überquert hatte.

In der Mannschaftswertung landete das Schwarmer Quartett nach 1500 m Schwimmen, 41 km Radfahren und 10 km Laufen hinter dem erneut siegreichen Kaifu-Tri-Team aus Hamburg auf Rang 2.

So war die Freude im Schwarmer Team über den tollen Erfolg trotz der außerordentlichen  Strapazen des Wettkampfes groß und die Stimmung ausgelassen.

In der Endabrechnung belegte das Schwarmer Team nach vier Regionalliga-Wettkämpfen Tabellen-Platz 3 hinter den beiden Hamburger  Mannschaften Triabolos und Kaifu-Tri-Team. Damit ist der Erstplazierte, das Kaifu-Tri Team, direkt in die zweite Bundesliga aufgestiegen.

Die KEB Tri Team Schwarme Ladies sind mit ihrem Ergebnis zwar das beste niedersächsische Frauenteam der Liga, jedoch vom Aufstieg in die zweite Bundesliga noch ein gutes Stück entfernt.

„Ich hoffe, dass wir die Mannschaft für  die kommende Saison zusammenhalten und vielleicht um ein bis zwei Athletinnen verstärken können; die Stimmung ist gut, jede hat bei jedem Wettkampf für die anderen gekämpft, die Damen haben sich als echtes Team präsentiert; das Projekt 2. Bundesliga werden wir in der kommenden Saison erneut  angehen“,  äußerte sich ein sichtlich zufriedener Teamchef Peter Rösner.

Fotos von oben nach unten: 1. Vor dem Schwimmstart, 2. Nach dem Zieleinlauf, 3. Siegerehrung

Gesine Rösner Deutsche Meisterin der AK 50

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Medaillenregen bei den Deutschen Meisterschaften für das Tri Team Schwarme

Schwarme/Düsseldorf. Am vergangenen Sonntag fanden in Düsseldorf die Deutschen Meisterschaften der Altersklassen über die Olympische Distanz statt. Die Athletinnen des Tri Teams Schwarme trumpften bei guten äußeren Wetterverhältnissen auf. Es galt 1500 m Schwimmen, 40 km Rad und 10 km Laufen in und um die Altstadt Düsseldorfs zurückzulegen. Gesine Rösner holte in der AK 50 den Deutschen Meistertitel. Maren Rösner (AK 20) und Maike Cotterell (AK 35) wurden beide Deutsche Vize Meister in ihren jeweiligen Altersklassen.  

Bei 19 Grad und viel Wind wurde der Wettkampf in drei Startgruppen mit je 200 Athleten durchgeführt. In der ersten Startgruppe starteten die Athletinnen und Athleten der Altersklassen 20-35 mit Maren Rösner und Maike Cotterell. Maren Rösner stieg mit einer sehr guten Schwimmleistung als Gesamtsechste aller 95 Starterinnen nach der deutlich längeren Schwimmstrecke von mehr als 1,5 km aus dem Wasser, Maike Cotterell folgte eineinhalb Minuten später. Nun galt es die ungewöhnlich langen Wege der Wechselzone zu überwinden, bevor es auf die Radstrecke gehen konnte. Diese entpuppte sich als ein technisch sehr anspruchsvoller 20 km-Kurs, der zweimal zu durchfahren war. Die windlastige z.T. mit Kopfsteinpflaster und scharfen Kurven gespickte Strecke hatte es in sich. So blieben Stürze einiger Athleten nicht aus. Die beiden Schwarmer Athletinnen gehörten auch auf dem Rad zu den stärksten Athletinnen ihrer jeweiligen Altersklasse. Beim abschließenden Lauf wurde ein 2,5 km langer Rundkurs, der sehr abwechslungsreichen Untergrund bot, viermal durchlaufen.

Kurvige Radstrecke: Maren, Maike und Gesine im direkten Vergleich

Am Ende hieß es für Maike Cotterell mit 2:17:08 h Platz zwei in der AK 35. Ebenso erfolgreich war Maren Rösner, die an diesem Tage zwar nicht ihr ganzes Können ausspielen konnte, aber dennoch mit 2:18:05 h eindrucksvoll den Vize-Meistertitel ihrer Altersklasse 20 gewinnen konnte. „Ich bin glücklich, dass ich Zweite bei den Deutschen Meisterschaften meiner Altersklasse geworden bin, auch wenn ich heute nicht meine anvisierte Zeit von 2:14h abliefern konnte. Ich weiß, dass ich es kann, aber bei einem Wettkampf spielen viele Dinge eine Rolle, um seine Leistung auf den Punkt genau abrufen zu können“, resümierte Maren Rösner.

Maren, Maike und Gesine auf dem 2,5 km Rundkurs

Gesine Rösner startete in der zweiten Stargruppe. Sie verließ nach 29:48 Min. das Hafenbecken, bevor auch sie sich auf den langen Weg in die Wechselzone begab. Nach 1:06:50 h absolvierte sie das Radfahren, um sich dann auf den 2,5 km Rundkurs der Laufstrecke zu begeben. Mit einer Laufzeit von 43:07 Min. und einer Gesamtzeit von 2:25:06 h beendete sie das Rennen und ist damit die neue deutsche Meisterin in der AK 50.

Damit errang Gesine Rösner ihren bereits vierten Deutschen Meistertitel neben unzähligen guten Platzierungen bei hochdotierten Wettkämpfen und einem guten Dutzend Landesmeistertiteln in ihrer erst elf Jahre alten Triathlonkarriere.

Als vierte Athletin des Tri Team Schwarme war Maren Thalmann am Start. Auch sie kämpdte hervorragend und erreichte nach guten 2:35:20 h das Ziel. Mit diesem Ergebnis wurde sie in ihrer Altersklasse 17.

Drei erschöpte Finisherinnen: Maren Thalmann, Gesine und Maren Rösner

Reiche Ausbeute: Ein Titel und zwei Vize-Titel bei den Deutschen Altersklassen-Meisterschaften in Düsseldorf

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Bericht folgt ...

2. Regionalliga-Wettkampf in Itzehoe

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(von Christine Grammer)

Am vergangenen Sonntag war es zum zweiten Mal in dieser Saison so weit. Gemeinsam mit meinen Teamkolleginnen Maike, Grit und Gesine ging es um wertvolle Punkte. Um mit der nötigen Ruhe starten zu können, ging es bereits Samstagmittag Richtung Itzehoe. Nach fast drei Stunden Autofahrt und vielen rasend schnellen Autos auf der Autobahn kamen wir in unserem Landquartier an. Vor allem die kleinen Kälber hatten es uns angetan. Somit hatten wir  eine Trainingseinheit streichelnd absolviert, bevor es ins 12 km entfernte Hohenlockstedt ging. Dank André (Organisator) wussten wir Samstagabend genauestens wo wir hinschwimmen, radeln und laufen müssen. Danach ging es zum Carboloading beim Italiener.

Rennfloh Grit lief als Teambeste ein

Sonntagmorgen ging es bereits um 9Uhr15 heiß her. Beim Aquathlon galt es 500 m Schwimmen und 2,5 km Laufen zu absolvieren. Mit den Platzierungen 7, 9, 13 und 23 erkämpften wir uns Ausgangsposition vier mit nur 1:07 Min.  Rückstand auf das schnellste Team am Vormittag.

Um 13Uhr30 ging es mit dem jeweiligen Rückstand auf die Jagd. Nach guten Schwimmleistungen ging es auf die 6,6 km Radrunde, welche dreimal zu absolvieren war. Im Laufe des Rennens rückten wir immer mehr zusammen und befanden uns alle im Mittelfeld. Auf den abschließenden 5 Laufkilometern kämpften alle um die bestmögliche Position. Schnellstes Teammitglied war unsere fliegende Grit, die nächstes Wochenende ihren Saisonhöhepunkt beim Ironman Klagenfurt hat. Nach absolvierten Wettkampf erreichten wir mit den Einzelergebnissen 7, 10, 13 und 15 in der Wertung 30 Punkte und einen sicheren vierten Platz. Das nächste Rennen wird beim Heimwettkampf in Stuhr absolviert.

Das strahlende KEB Tri Team (Regionalliga) mit Gesine Rösner, Christine Grammer, Grit Freiwald und Maike Cotterell

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