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Maren wird Dritte bei Aquathlon EM

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Schwarme/Köln. Am vergangenen Wochenende reiste die Schwarmer Triathletin Maren Rösner zu den European Championships nach Köln, um sich dort über die Distanzen 1 km Schwimmen und 5 km Laufen mit anderen Athletinnen zu messen. Rösner nutzte den Wettkampf, um ihren Leistungsstand im Schwimmen und Laufen für ihre kommenden Saisonhöhepunkte wie etwa die Deutschen Meisterschaften der Altersklassen in Düsseldorf, zu überprüfen.

Am Sonntag fiel um 10.20 der Start auf der WM-Regattabahn des Fühlinger Sees. Durch die vorherrschenden Wetterverhältnisse war das Tragen des Neoprenanzuges erlaubt, jedoch nicht Pflicht. Rösner entschied sich, wie einige andere Athletinnen auch, mit Neopren zu starten.

„Es ist leider kein großes Starterfeld bei den Damen gewesen, aber die Frauen, die da waren, waren sehr gut. Im Schwimmen bedarf es bei mir noch einiger Trainingsoptimierungen. Deshalb habe ich mich für den Neo entschieden, um den Abstand zu den guten Schwimmern nicht allzu groß werden zu lassen“, so Rösner.

Die Taktik ging auf. Rösner lag zwischenzeitlich im Schwimmen sogar auf Rang drei aller Athletinnen. Die letzten 500m absolvierte sie im Pulk mit drei anderen Athletinnen, mit denen sie zeitgleich aus dem See stieg. Nach 15:09 Min. für die 1000 m im Fühlinger See folgte der Weg in die Wechselzone. Hier hatte sie durch das Ausziehen ihres Neoprenanzuges leichte Zeiteinbußen beim Wechsel, bevor es auf die Laufstrecke ging. „Mir war klar, dass ich durch den Neo beim Wechsel mehr Zeit benötige, aber das Risiko bin ich wohlwollend eingegangen. Das Schwimmen hat so super geklappt, besser als ich dachte“, erzählt die Triathletin.

Beim abschließen 5 km Kurs, der mit 2 kurzen steilen Anstiegen gespickt, sonst aber flach war, fehlte es noch etwas an Trainingskilometern. „Der Lauf war ok, aber der Beste war es nicht. Aber jetzt weiß ich, woran ich noch in den nächsten Wochen arbeiten muss. Das ist viel wert“, resümiert die 23-Jährige.

Mit der hervorragenden Endzeit von 36:47 Min. sprang für Maren Rösner ein dritter Platz in der AK 20 und ein fünfter Platz in der Gesamtwertung der Europameisterschaften im Aquathlon heraus.

Ein klasse Ergebnis, das auf ein viel versprechendes Resultat bei den Deutschen Triathlon Meisterschaften der Altersklassen über die Olympische Distanz in Düsseldorf am 3. Juli hoffen lässt.

Der RIESLINGMAN! Geschafft... und er klingt harmloser als es war!

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(von Julia Rieck)

Es sollte eigentlich in Vorbereitung auf meinen ersten Ironman ein Trainingswettkampf her: nach Durchforsten des Triathlon-Terminkalenders, stieß ich nach einiger Suche auf die Rieslingman.de-Seite und meldete mich an.
Irgendwann kam ich dann auf die Idee, mir die Radstrecke anzusehen und fiel fast vom Glauben ab... nur hoooooooch und runter! Na super, das war eigentlich nicht der Plan, aber Abmelden kam auch nicht in Frage. Nach Abfahren der Radstrecke durch Weinberge und hoch zum Presberg war klar: Ein schwierigeres Höhenprofil auf einer Olympischen Disziplin hatte ich noch nicht absolviert.
Um 6 Uhr heute Morgen klingelte der Wecker. Los ging es nach Rüdesheim. Startunterlagen abgeholt, Rad eingecheckt... ich war zu müde um zu schnallen, was hier eigentlich passierte und ich hatte auch ein mulmiges Gefühl bezüglich der Radstrecke. Die Regenwolken und den Wind versuchte ich zu ignorieren.

Die Schwimmstrecke war im Rüdesheimer Hafen. Durch große Bojen gekennzeichnet konnte man die Strecke erahnen. Wettkampfbesprechung, rein in den Neo und schon standen wir auf dem Steg. Die Wassertemperatur war mit 20 Grad höher als die Außentemperatur.
Auf dem Steg zum Einstieg wurde ich nicht gerade dezent darauf hingewiesen, dass ich, wenn ich so starte, kurz vor der Disqualifikation stehe. Eine großes Fragezeichen in meinen Gesicht?! Der Grund: Ich hatte Kompressionsstulpen an. Ich hatte diese neue Regelung nicht auf dem Zettel... Glück gehabt. Kompressionsbekleidung ist wohl komplett unter Kniehöhe im Wasser verboten!

Startschuss!!! Die Schwimmstrecke war durch die vielen Gruppen recht angenehm leer. Ich schwamm gut durch, leider leichte Zickzack-Linien, dennoch kam ich nach 19 Min. (die Strecke war kürzer) gut wieder aus dem Wasser!

Kurzes Wechseln... dann ging es auf die befürchtete Radstrecke. Das Zeitfahrrad hätte man gut durch ein Mountainbike tauschen können. Nach 2 km kamen schon die ersten Anstiege. Durch Weinberge, kleine Wohnviertel... mein Puls purzelte hoch und runter. Der Asphalt war an vielen Stellen sehr demoliert... Schlaglöcher, Kantsteine und Regenabflussgitter verhinderten ein rundes Fahren. Nach 5 km ging es schließlich auf einer Hauptstraße hoch zum Presberg. Leider blieb der Regen nicht ganz aus!

Oben angekommen konnte man nicht lange Durchatmen. Ich erhaschte einen traumhaften Ausblick auf das Wispertal. Drei Kurven später war für so was keine Zeit mehr. Ein Helfer wies auf das Runterschalten der Gänge hin und nun wusste ich auch warum: es bäumte sich ein 18%iger Anstieg vor mir auf. Von diesem Teil wusste ich nichts und war so geschockt, dass ich nicht mal auf dem kleinsten Gang hochfuhr. Das ging nur im Stehen... keine Frage! Wer das Runterschalten nicht mehr früh genug mitbekommen hatte, musste runter vom Rad. Keine Chance! Eine Frau vor mir schob die 500 m ihr Rad bergauf. Mich trieb die Angst umzufallen an die Spitze: geschafft.

Dann ging es bergab und nach ein paar knackigen, fiesen Hügeln wieder nach Rüdesheim. Nach 1 Std. 30 min und mit großen Sorgen, dass nach dieser polterigen Hoch-und Runterfahrt mein Rad einen Schaden genommen hatte, kam ich in der Wechselzone an.
Es folgte eine eher einfache Laufstrecke. 4 Runden à 2,5 km. Es wurden von allen Seiten alle Teilnehmer angefeuert. Eine tolle Stimmung. Und man vergaß schnell, dass man grad einige Höhenmeter (ich glaube um 750/800) in den Beinen hatte. Ich fand einen guten Lauf-Rhytmus und nach 48 min und einer Endzeit von 2 Std. 38 kam ich ins Ziel.

Euphorisch und ein wenig erschöpft. Es hat einfach viel Spaß gemacht. Toller Wettkampf!!!

Und dann kam noch die Krönung: Ich hatte einen Podestplatz erreicht! Platz 2 meiner AK und Platz 4 Gesamt! :-)

Und so hat der Wettkampf seinem Namen alle Ehre gemacht: Neben der Medaille gab es einen Riesling!


Triathletin Maren Rösner im Kreise der Weltelite

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Schwarme. Am vergangenen Wochenende wurden in der ungarischen Hauptstadt Budapest die weltbesten Triathleten gesucht - und Maren Rösner aus Schwarme war mittendrin. Die 22-Jährige startete im Sprintwettbewerb ihrer Altersklasse und wurde sensationelle Vierte mit einer Endzeit von 1:11,45 Stunden. Dabei war sie eigentlich mit einem anderen Ziel angereist, wie sie im Gespräch mit unserem Redakteur Malte Bürger verrät.

Haben Sie überhaupt schon realisiert, was Ihnen in Budapest gelungen ist, oder ist der Körper noch immer voller Adrenalin?

Maren Rösner: Allmählich kehrt bei mir die Ruhe ein (lacht). Wir sind erst gestern Morgen um sechs Uhr zurückgekommen, während der langen Autofahrt zurück hatte ich dann endlich Gelegenheit zum Verarbeiten - und schlafen. Jetzt kommt es so langsam, und ich freue mich riesig.

Der Auftritt in Budapest war Ihr erstes Auslandsrennen überhaupt - dann noch bei einer Weltmeisterschaft. Sind Sie mit einem gänzlich anderen Gefühl dort hingefahren als zu den bisherigen Rennen?

Auf jeden Fall. Wir sind bereits am Mittwoch angereist, zu dem Zeitpunkt war ich eigentlich noch ganz locker. Aber spätestens am Freitag habe ich dann gemerkt: 'Oh, oh. Die anderen Sportlerinnen kommen ja von überall her.' Da wurde mir endgültig bewusst, worauf ich mich da eingelassen hatte.

Und haben sich dann was für ein Ziel für den Wettkampf gesetzt?

In erster Linie wollte ich bei der WM einfach nur mitmachen, sehen, wie ich wohl abschneiden werde. Im Idealfall hatte ich in dem 30-köpfigen Teilnehmerfeld einen Platz unter den ersten 15 anvisiert.

Doch dann kam alles anders. Im Ziel lagen Sie plötzlich auf Rang vier.

Das habe ich aber auch erst während des abschließenden Laufens erfahren. Bereits nach dem Schwimmen lag ich auf Rang acht, aber ich war mit ganz anderen Dingen beschäftigt, um das wahrzunehmen. Das Wetter in Budapest war nämlich nicht gerade gut, es hatte die ganze Woche über geregnet und es war kalt. Bereits nach dem Schwimmen im 14 Grad kalten Wasser haben einige Athleten aufgeben.

Sie aber haben sich durchgebissen.

Ich habe mich unterwegs sehr gut gefühlt, wenngleich es sehr schwer war. Durch den Regen waren auf der Radstrecke überall Wasserlachen, und da unsere Reifen kein Profil haben, war es schon sehr gefährlich. Außerdem stand die gesamte Wechselzone unter Wasser. Aber beim Laufen lief es dann richtig gut, dort habe ich dann erstmals gehört, dass ich rund 40 Sekunden hinter der Drittplatzierten liege. Das wollte ich dann natürlich unbedingt halten.

Im Ziel gab es also keine Trauer über die verpasste Bronzemedaille?

Überhaupt nicht. Ich habe nicht eine Minute darüber nachgedacht, dass ich nicht auf dem Podest gelandet bin. Schließlich habe ich niemals mit Rang vier gerechnet.

Sie klingen ein wenig verschnupft. Sind das die Nachwirkungen des Wettkampfes?

Nein, die Erkältung hatte ich schon vorher. Es sah zunächst auch nicht so aus, als dass ich hätte starten können. Notfalls hätte ich das Rennen halt abgesagt, da geht die Gesundheit dann eindeutig vor. Aber letztlich hat es doch noch geklappt, allerdings hat die Erkältung dann jetzt im Nachhinein Ihren Höhepunkt erreicht (schmunzelt).

Und jetzt werden erst einmal die Beine hochgelegt?

Ein bisschen auf jeden Fall. Ich muss allerdings bald wieder etwas fürs Studium tun. In ein paar Wochen fange ich dann ganz langsam wieder mit dem Laufen an.

Quelle: http://www.weser-kurier.de/Artikel/Sport/Region/230672/Triathletin+Maren+Roesner+im+Kreise+der+Weltelite.html

Bericht WM Budapest vom 11.09.2010

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Schwarmer Triathletin in Budapest auf Platz vier / Andreas Reinert wird Elfter

Maren Rösner fehlen 40 Sekunden zum Podest

014.09.10|Kreis Diepholz

Kreis-Diepholz - BUDAPEST (dsc) · Maren Rösner wusste bis einen Kilometer vor dem Ziel gar nicht, auf welchem Platz sie lag, bis sie es von außen zugerufen bekam. "Ich hörte nur: Du bist Vierte, und das hat mich natürlich beflügelt", erzählte die Schwarmerin, die bei den Triathlon-Weltmeisterschaften in Budapest den Sprung aufs Treppchen in ihrer Altersklasse zwar um 40 Sekunden verpasste, am Ende dennoch "vollauf zufrieden" war. Schließlich war die 22-Jährige in ihrem ersten Auslandsrennen überhaupt ohne jeglichen Erwartungen angetreten.

Auch Andreas Reinert vom SC Weyhe zog mit seinem finalen elften Rang ein rundum positives Fazit. "Wenn man bedenkt, dass in meiner Altersklasse über 70 Starter waren, dann bin ich mit Platz elf absolut zufrieden", erklärte der 21-Jährige, der über die olympische Distanz angetreten war. Nach dem Schwimmen auf Platz 28 liegend, schob er sich nach und nach vor. "Ich muss auf dem Rad einer der Schnellsten gewesen sein", meinte Reinert, der als Elftplatzierter auf die Laufstrecke ging und kurzzeitig den zehnten Rang eingenommen hatte. "Für mich sollte es ein schöner Abschluss der Saison werden - und der ist es auch geworden", sprach Reinert von einem "Erlebnis, dabei gewesen zu sein", aber auch von einigen hinderlichen Begleitumständen. "Von der Organisation hätte es etwas besser sein können. Die Radstrecke war für eine WM etwas zu kurz, und teilweise standen auch die Kurven unter Wasser. Wenn man da mit über 40 Sachen ankommt, ist das nicht so gut", meinte Reinert.

Die Tatsache, dass es in Strömen regnete, die Wassertemperatur bei gerade 14 Grad lag und der Startschuss - für Reinert um 6.40 Uhr, für Rösner um 7.10 Uhr - sehr früh erfolgte, stellte die Triathleten ebenfalls vor eine extreme Herausforderung. "Es wurde sogar überlegt, aus dem Triathlon ein Duathlon zu machen", meinte Reinert. Und auch Rösner sagte, dass in ihrem Teilnehmerfeld "fünf bis sechs Leute ausgestiegen sind". "Es war sehr grenzwertig", fügte die ohnehin angekränkelte Schwarmerin hinzu, die als Achte aus dem Wasser stieg und sowohl auf dem Rad als auch auf der Laufstrecke zwei Konkurrentinnen überholte. In einer Zeit von 1:11:45 Stunden überquerte Rösner schließlich die Ziellinie. "Von der Streckenführung her war es nicht viel anders als sonst, eben alles flach. Aber von der Atmosphäre war es ganz anders", meinte Rösner, die erst im Nachhinein erfuhr, dass sie nur 40 Sekunden hinter der Drittplatzierten lag. "Dafür, dass ich am Anfang der Woche noch erkältet war und grob unter die ersten 15 wollte, lief das Rennen einfach super", erklärte Rösner, für die es ganz bestimmt nicht das letzten Rennen außerhalb Deutschlands gewesen ist. "Die WM hat meinen Ehrgeiz noch mehr geweckt", kündigte die 22-Jährige an. Und Reinert? "Ich mach' jetzt erstmal Pause. Kein Training, viel essen. Die Zeit der Entbehrung ist vorbei", so Reinert. Verdient hat er sich in jedem Fall - ehe auch er wieder ins Geschehen eingreifen wird.

 

Quelle: http://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/diepholz/maren-roesner-fehlen-sekunden-podest-916692.html

WM: Platz 4 in Budapest

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Am vergangenen Mittwoch machte ich mich auf den langen Weg nach Budapest (Ungarn). Hier fanden die Weltmeisterschaften der Altersklassen sowie auch der Elite statt. Das Wetter ließ im Vorfeld schon erahnen, wie es am Wochenende zugehen würde. So ging es für mich um 7.10h bei strömendem Regen und kalten 14 Grad Wassertemperatur auf die 750 m lange Schwimmstrecke.

Als 8. aus dem Wasser kommend, machte ich beim Radfahren noch zwei weitere Plätze gut. Das Radfahren gestaltete sich als wahrer Kraftakt. Die teilweise überfluteten Straßenteile waren schwer zu umfahren, und machten es nicht einfach Druck zu machen. Beim abschließenden Laufen gelang es mir, mich auf den 4. Rang vorzuschieben und diesen ins Ziel zu retten.

So hieß es am frühen Morgen mit einem um 40 sec knapp verpassten Podiumsplatz, Platz 4 bei meinen ersten Weltmeisterschaften (AK 20-24).

Das war wirklich ein Ergebnis, mit dem ich nicht im Leben gerechnet habe! Ich freue mich sehr über diesen super Erfolg zum Abschluss dieser sehr langen Saison.

Mit einem 4. Platz bei einer WM, TOP 15 Platzierungen in der 2. Bundesliga und zudem noch vier Gesamtsiegen bei Triathlon -und Duathlonwettkämpfen war das Jahr 2010 eine wahrhaftig erfolgreiche Saison für mich.

Nun heißt es erstmal Beine hochlegen und studieren.

 

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