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Triathlon WM in London

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Triathlon WM in London- Das Saison Highlight . für Elite- u. Altersklassenathleten

 

Rösner belegt als beste deutsche Athletin Rang 22

 

 

London-Schwarme. Am vergangenen Wochenende fanden die Triathlon-Weltmeisterschaften in London statt. An 4 Tagen starteten mehrere tausend Athletinnen und Athleten aus der ganzen Welt über die Sprint- ( 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) und über die Olympische Distanz ( 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen). Mit dabei aus unserer Region waren Maren und Gesine Rösner, die Mitglieder der Age-Grouper –Nationalmannschaft sind.

„ Es war ein Riesenspektakel, ein toll organisiertes riesiges Triathlonfest, mit bis zu 3000 Teilnehmern pro Veranstaltungstag“, schwärmte Coach Peter Rösner.

Maren Rösner, die bei den WM-Titelkämpfen über die Sprint-Distanz starten wollte, mußte kurzfristig wenige Stunden vor ihrem Start krankheitsbedingt absagen. Gesine und Maren Rösner hatten sich beide vierzehn Tage vor ihrem Saisonhöhepunkt einen fieberhaften grippalen Infekt zugezogen, von dem sich insbesondere Maren nicht mehr rechtzeitig erholen konnte. Mutter Gesine war zwar rechtzeitig wieder genesen, jedoch mit Trainingsrückstand angereist.

Die Veranstalter hatten anlässlich der Weltmeisterschaften im Hyde-Park Triathlon -Messe und Wettkampfgelände eingerichtet. Geschwommen wurde im See des Hyde-Parks, The Serpentine.

Gesine Rösner war für die Olympische Distanz ( 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) am Abschlußtag gemeldet. Durch die Temperatureinbrüche ( 8 Grad Celsius Außentemperatur und 15 Grad Celsius Wassertemperatur) war der Veranstalter nach internationalen Reglement verpflichtet, die Schwimmstrecke von ursprünglich 1,5 Kilometer auf 750 Meter zu verkürzen. Dennoch froren die Athleten bereits vor dem Start um die Wette. Nach 750 Metern verließ Rösner in 14:27 Minuten, im Mittelfeld liegend, das Wasser. Um sich dann weitere 750 Meter zu Fuß auf den weg in die Wechselzone zu machen. Diese war sehr groß, schließlich war diese für über 3000 Rennräder dimensioniert worden, 30 Reihen a`100 Räder, so das in der Wechselzone noch einmal weitere 400 Meter zurückgelegt werden mußten.

Das Radfahren erfolgte auf einem 20 Kilometer langen Wendepunktkurs um den Hyde-Park, entlang von Buckingham Palace, Trafalgar Square, einige Kilomater entlang der Themse bis zum London Tower, wo sich der Wendepunkt der Radstrecke befand. Die Strecke war durchgehend flach, jedoch mit glattem Asphalt und sehr tückischen Kurven gespickt, der bei bei Regen eine Haftung wie auf Schmierseife bot. Hier ereigneten sich bei Nieselregen reihenweise schwere Stürze, die viele Teilnehmer zur Aufgabe zwangen. Auf Grund der extrem widrigen Witterungsbedingungen enschloß sich Rösner zu einer defensive Fahrweise. Nach 01:13.55 Stunden stellte sie ihr Rad in der Wechselzone ab, um auf ihre zweite Paradedisziplin, dem laufen zu wechseln. Hier verspürte sie ihren Trainingsrückstand durch den vorausgegangen Infekt. „ Es fehlte irgendwie der Tiger im Tank “, analysierte Rösner. In 45:23 Minuten absolvierte sie die 10 Kilometer lange Laufstrecke, welche in 3 Runden a`3,3 Kilomater rund um den See im Hyde-Park zu absolvieren war. Nach 02:21.52 Stunden erreichte Rösner das Ziel als beste deutsche Athletin auf Rang 22 von insgesamt 95 in der Altersklasse 50 gestarteten Teilnehmerinnen.

„ Unter regulären Bedingungen wären wir mit dem Abschneiden und den erzielten Zeiten nicht zufrieden gewesen, so Coach Peter Rösner, „ doch in Anbetracht der widrigen Bedingungensind wir zufrieden, dass wir heil und mit passablem Ergebnis diese Weltmeisterschaft absolvieret haben. Überraschend war für uns die haushohe Überlegenheit der Briten und Amerikaner, welche die Weltmeisterschaften in nahezu allen Altersklassen dominierten.“

 

Fazit: Toll organisierte Veranstaltung für Elite- und Altersklassenathleten, welche bessere Witterungsbedingungen und damit reguläre Wettkampfbedingungen verdient gehabt hätte.

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