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Wettkampfberichte

Hannah mein erster Triathlon

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Uthleder Volksbank-Triathlon 2016:

Starterinnen Monika Tangemann und Hannah Augustin

Seit September 2015 bin ich Mitglied im Tri-Team-Schwarme, die Aussicht auf tolles Schwimmtraining hatte mich dazu gebracht.

Leider war das Hallenbad bis Februar 2016 wegen Sanierungsarbeiten geschlossen.

Dann ging es los, schnell hatte sich ein Frauentrüppchen bestehend aus Bärbel Lürßen, Monika Tangemann und mir etabliert und wir hatten nach einigen Trainingseinheiten die Idee eine Damenstaffel aufzustellen.

Monika suchte emsig nach Terminen, leider hat meistens bei drei Personen eine davon Urlaub oder sonstiges.

Einen Termin fand Moni jedoch besonders interessant, das war der 19.Juni, hier sollte der zweite Uthleder-Volkstriathlon stattfinden. Irgendwie hat Moni mich davon überzeugt mit ihr zusammen teilzunehmen und ich habe uns dort angemeldet.

Die Startunterlagen konnten am Wettkampftag bis 10:15 Uhr in Hagen abgeholt werden, soviel konnten wir der Ausschreibung entnehmen.

Den Ort haben wir zügig gefunden, bei Abholung der Unterlagen stellte sich heraus, dass sich der Grienenbergsee außerhalb Hagens in Uthlede befindet was bedeutete, dass es zwei Wechselzonen gab.

Es wurde uns kurz der Weg dorthin beschrieben, den Shuttleservice konnten wir nicht benutzen, da keine Fahrräder transportiert wurden, die wir logischerweise benötigten. Also haben wir unsere Laufschuhe in der Wechselzone in Hagen deponiert und sind dann mit dem Auto Richtung See gestartet.

Irgendwie konnten wir selbigen nicht finden und befanden uns allem Anschein nach in nicht digitalisiertem Gebiet, denn weder Google-Maps noch Navigon zeigten uns eine brauchbare Fahrtrichtung an. Nachdem wir ca. eine halbe Stunde umhergeirrt sind und die Startzeit immer näher rückte konnten wir tatsächlich eine Person finden, die uns den Weg zeigte.

Vom Parkplatz aus mussten dann noch gut 900m Schotterpiste mit dem Rad zur Wechselzone zurückgelegt werden. Eine halbe Minute vor der Wettkampf Besprechung standen wir im Neo am See und wir waren offensichtlich nicht die einzigen mit Anfahrt Problemen.

Bei mäßigen Temperaturen von 15 Grad, das Wasser war sicher nicht wärmer starteten wir pünktlich um 11Uhr. Ich kam mit blau gefrorenen Füßen aus dem See und war froh in der Wechselzone ein langärmeliges Oberteil zum Rad fahren anziehen zu können.

So bin ich dann los gestrampelt. Die Radstrecke wäre gut mit dem Treckingrad befahrbar gewesen, nicht nur die Schotterstrecke stellte ein Hindernis da, die Streckenführung war so gelegt, dass man noch weitere mit dem Rennrad schwer passierbare Abschnitte zu bewältigen hatte.

Als ich nach 20 km in Hagen zur Laufwechselzone kam warteten dort Jan und Thorsten, die übrigens den See gar nicht gefunden hatten.

Wie sich später herausstellte konnte ein Staffelteam nicht starten, weil der See ebenfalls nicht gefunden wurde.

Ich hatte anfänglich nicht bedacht, dass es einen Ein und einen Ausgang gibt und so hatte ich Schwierigkeiten meine Box mit den Laufschuhen zu finden.

Die Laufstrecke war sehr schön und hat die schlecht befahrbare Radstrecke ein wenig entschädigt.

Insgesamt habe ich 01:38:42 (01:33:03) Std benötigt,

14,22 Schwimmen, 45,42, Rad und 33.39 Minuten Laufen.

Dafür dass es mein erster Triathlon war bin ich mit den Zeiten zufrieden und hatte den 3.AK Platz erreicht.

Moni kam auf Platz 4 mit einer Gesamtzeit von:01:45:38 (01:38:17).

Nachdem wir im Ziel angekommen waren sind unsere Männer wieder Richtung Heimat gestartet,

ca. 90 km mit dem Fahrrad.

Die Organisation des Wettbewerbs hat noch Potential nach oben, ansonsten gab es ein tolles Rahmenprogramm bei dem sich alle Sportvereine aus der Umgebung präsentiert haben.

Das Auto konnte Moni dann mit Hilfe des Shuttleservice abholen und ich habe mit den Rädern gewartet.

Hannah

Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin

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Thorsten hat seine erste Langdistanz und Jan seine erste Mitteldistanz erfolgreich absolviert.

Ausführlicher Bericht demnächst auf dieser Homepage.

Dritter Verbandsliga Wettkampf in Braunschweig

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Im Zuge der Verbandsliga fand der dritte und für diese Saison leider auch letzte Wettkampf am 07. August in Braunschweig statt. Braunschweig war in den letzen Jahren kein Veranstaltungsort und deshalb für die meisten von uns Neuland. Durch Verletzungen und privater Verpflichtungen war der Kader für den letzten Wettkampf sehr übersichtlich. Bei sehr guten äußeren Bedingungen machten sich Astrid, Daniel, Rene, Axel, Wulf und Martin auf den langen Weg nach Braunschweig. Unser extra Dank gilt Daniel, der im Juni nach Papenburg gezogen ist und noch 200 km mehr Anfahrtsweg auf dem Tacho hatte.

Die Verbandsliga startete in 3 Gruppen im Abstand von 15 Minuten und unsere "Quotenfrau" durfte um 11.15 Uhr als erstes ran. In der zweiten und mit Abstand größten Gruppe starteten dann Rene, Axel, Martin und Wulf bevor sich Daniel dann in der dritten Gruppe behaupten durfte. Es ging über die Sprintdistanz (750 / 23 / 5) um zum Auftakt stand das Schwimmern im Heidbergsee an. Es wurden 2 Runden a 375 m geschwommen wobei alle Athleten nach der ersten Runde für einen kurzen Landgang das Wasser verlassen mussten. Astrid, Martin, Wulf und Rene hatten doch erhebliche Probleme und konnten so die angestrebten Schwimmzeiten nicht erreichen. Axel und Daniel kamen gut durchs Wasser und waren entsprechend zufrieden.

Der Weg zur Wechselzone war relativ lang und es musste eine Steigung bewältigt werden, die im Neo eine gewissen Herausforderung darstellte. Für Axel kam die Herausforderung dann in der Wechselzone wo er mit seinem Neo zu kämpfen hatten, diesen Kampf aber letztendlich gewonnen hat.

Die Radstrecke war mit 23 km etwas länger als die normal üblichen 20 km und recht anspruchsvoll. Es gab einige Wellen (Steigungen wäre übertrieben) auf der Strecke und die in Kombination mit Gegenwind waren eine Herausforderung für die Beine. Rene hat das wie immer als Herausforderung angesehen und die beste Radzeit auf den Asphalt gezaubert. Hier ist noch zu erwähnen, dass er eine Rechtskurve zu spät erkannt und einen Ausflug ins Gras unternommen hat. Zum Glück ist weder ihm noch, was wichtiger ist, seinem Rad etwas passiert.

Zum Abschluss standen die 5 km (2 Runden) rund um den See auf dem Programm und die Veranstalter haben sich wohl gedacht, was auf der Radstrecke gut ist kann auf der Laufstrecke auch nicht schaden. Der Kurs war entsprechend wellig und mit einem Schlussanstieg zum Ziel, der auch ohne Neo anstrengend war. Daniel und Rene lieferten sich mal wieder eine Kopf an Kopf Rennen, das Daniel dieses Mal für sich entscheiden konnte. Alle anderen erzielten auch super Zeiten und wir erreichten einen tollen 12. Platz in der Mannschaftswertung und sogar den 10. Platz in der Abschlusstabelle.

Ergebnisse

12. Astrid Herzer   0:14:50 / 0:44:45 / 0:23:38    1:26:06

34. Daniel Lang 0:12:56 / 0:41:48 / 0:21:56    1:19:04

40. Rene Janke 0:15:27 / 0:40:17 / 0:21:04    1:19:53

52. Martin Herzer 0:13:46 / 0:43:26 / 0:20:40    1:21:49

91. Axel Biesewig 0:14:24 / 0:41:00 / 0:27:04    1:26:06

Wulf Schwarz DNF (das Knie hatte keine Lust)

23. Silbersee Triathlon

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Am 31.07. fand dieses Jahr in Stuhr der 23. Silbersee Triathlon statt. Astrid und ich hatten uns für die Sprint Distanz angemeldet.

Nachdem das Wetter am Morgen und Vormittag noch nicht so berauschend war, wurde es gegen Mittag dann doch besser und wir konnten bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein an den Start gehen.

Ich musste als erster starten und durfte dann pünktlich um 13:30 Uhr in den See gehen um die Schwimmstrecke in Angriff zu nehmen. Um 14:05 Uhr durfte dann auch Astrid ins Wasser.

Nach den 500 m schwimmen ging es dann auf die Radstrecke.

Es musste eine 10 km Runde zweimal gefahren werden. Aufgrund der Sonne war die Strecke abgetrocknet und war gut zu befahren. Mit zunehmender Wettkampfdauer wurde es allerdings auf der Radstrecke immer voller und es war gar nicht so einfach bei dem ständigen überholen bzw. überholt werden den richtigen Abstand zu den anderen Startern einzuhalten. Auch ich wurde von dem Kampfrichtern einmal ermahnt auf den Abstand zu achten.


Ohne weitere Probleme haben wir beide die Radstrecke hinter uns gebracht und gingen dann auf die abschließende Laufstrecke. Dabei musste eine 2,5 km Runde um den Silbersee zweimal gelaufen werden.


Nach 1:38:59 erreichte ich dann glücklich das Ziel und erreichte damit den 14. Platz in der Altersklasse TM50.

Astrid brauchte 1:16:34 und belegte mit dieser Leisuntg den Ersten Platz in ihrer Altersklasse. Herzlichen Glückwunsch.


Astrid und Martin Herzer bei ihrem ersten Ironman in Frankfurt erfolgreich

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Ein Jahr ist es her, dass wir uns beim Ironman in Frankfurt angemeldet haben. In diesem einem Jahr wechselten die Gefühle von Freude bis hin zu Zweifel, ob man diese lange Strecke schafft. Verletzungen und private Probleme machten uns beim Einhalten der Trainingseinheiten zu schaffen. Aber wir hatten immer das Ziel vor Augen.

Die Zeit verging und die Trainingseinheiten wurden immer härter und länger.

4 Wochen vor dem Ironman wurden wir Trainingsmüde. Der Körper machte noch alles mit, aber die Lust auf Training wurde weniger. Die letzte Woche folgte und die Nervosität kannte keine Grenzen mehr.

Am Freitag, den 01.07.2016 war es dann soweit. Das Auto ist gepackt und auf geht’s nach Frankfurt. Am selben Tag noch war die Wettkampfbesprechung auf den Tribünen im Zielbereich. Alleine beim Anblick des Laufkanals bekam man Gänsehaut. Anschließend die Startunterlagen abgeholt, bei der Expo noch das ein oder andere Schnäppchen geschlagen und dann ging es endlich zum Hotel.

Am Samstag Nachmittag haben wir uns auf dem Weg zu den Wechselzonen gemacht und unsere gepackten Tüten und Fahrräder verteilt. Die Wechselzone 1 war am Langener Waldsee (ca. 12km außerhalb von Frankfurt). Die 2. Wechselzone war in der Nähe des Zielbereichs. Nachdem wir uns die Laufwege eingeprägt haben, sind wir zurück zum Hotel und haben die Füße hoch gelegt. An Schlafen war nicht zu denken.

Dann war es soweit. Um 3.15 Uhr klingelte der Wecker. Die Gedanken spielten verrückt: „ Bin ich fit; wie soll ich das schaffen; habe ich alles eingepackt…..“

Das Wetter war optimal. Bewölkt, 20°C und trocken. Der erste Startschuss fiel um 6.30 Uhr für die Profis Männer, gefolgt von den Profis Frauen und dann ging der Rest um 6.40 Uhr bei den neu eingeführten Rolling-Starts ins Wasser. Ich hatte schnell meinen Rhythmus gefunden und kam auf der 3,8km langen Strecke mit 1:15:08 Std aus dem Wasser. Martin hingegen konnte seinen Rhythmus nicht finden, ging aber mit 1:14:28 Std in die erste Wechselzone.

Auf der 180km langen Radstrecke fuhren wir schneller als eigentlich vorgenommen. In den Orten standen sehr viele Zuschauer, die den Radfahrern zujubelten. Bei ca. 90km kam der Heartbreak Hill. Auf der Steigung war die Strecke von Zuschauern und Torbögen gepflastert. Der Kanal wurde so eng, dass wir hintereinander fahren mussten. Das war ein super Gefühl und die Steigung somit kein Problem.

Auf der 2. Radrunde fing es am Ende an zu regnen. Füße, Beine und Finger wurden immer kälter und wir haben uns gefragt, wie wir so laufen sollen. Aber zu unserem Erstaunen lief es sehr gut. Auf der 42,195km Strecke wurden wir von Musik und super Stimmung immer weiter getrieben. Nach 2 von 4 Runden wurde uns bewusst, dass wir im Ziel ankommen werden.

Dann war es endlich soweit. Nach der 4. Runde durften wir in den Zielkanal einlaufen. Ein Traum wurde wahr. Dieser Anblick und die Stimmung waren gigantisch und alle Strapazen der letzten Stunden war vergessen.

Martin überquerte die Ziellinie in 11:41:38 Std und ich folgte in 12:22:44 Std.

Wir waren uns einig, dass es eine super Veranstaltung war, die Top durch organisiert war.

Ein besonderen Dank gilt René Janke, Philipp Hassemer, Elisabeth und Markus Bopp, die uns tatkräftig auf der Strecke angefeuert haben.

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