Deutsche-Vizemeisterin der TW 50 im Sprint Triathlon

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Gesine Rösner holt in der TW 50 den Vize-Titel bei DM im Sprint

Gesine Rösner wurde in der Altersklasse TW 50 Deutsche-Vizemeisterin im Sprint Triathlon (750 Meter Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) in Darmstadt. Hiermit zeigt sie sich bestens gerüstet für die Weltmeisterschaften der Altersklassen im September, die in London (GB) ausgetragen werden. Gesine Rösner bekam von der DTU grünes Licht für die WM, um in der Altersklasse 50-54 über die Olympische Distanz für Deutschland an den Start zu gehen.

 

Deutsche Duathlon Meisterschaften

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Kurzbericht von den Deutschen Duathlon Meisterschaften in Cottbus.

Gesine Rösner ist auch Dank des Trainingslagers auf Mallorca in Top-Form

und gewann heute die Deutsche Duathlon Meisterschaft der AK 50 in Cottbus.

Herzlichen Glückwunsch im Namen des Tri-Team Schwarme.

 

Peter Mühlleiter, 2. Vorsitzender

Tri-Team Schwarme auch in Venedig mit Top Leistungen

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27.Venedig-Marathon am 28.10.2012

(Bericht von Astrid und Martin Herzer)

Von Freitag zu Samstag traten wir zunächst die Auto-Marathon-Strecke nach Italien (Vicenca) an. Am Sonntag standen wir dann um 8.30 Uhr in Stra in unseren Startblöcken und haben bis zum Start um 9.15 Uhr gefroren, da es sehr windig war und zwischendurch anfing zu regnen. Also nicht die besten Voraussetzungen für einen Wettkampf.

Als die Kenianer endlich im Startbereich standen, ging es auf die Piste Richtung Venedig. Es hörte auf zu regnen und nach etwa 3km wurde einem warm. Doch das blieb nicht von langer Dauer. Es fing immer wieder an zu regnen und durch den Wind wurde man nicht mehr warm.

Die Strecke führte durch einige kleine Städte durch und wir mussten feststellen, dass sehr viele Häuser kaputt waren. In Mestre hatten wir 30km hinter uns und der Wind wurde stärker. Die Finger waren schon angeschwollen vor Kälte. Das Greifen der Trinkflaschen war nicht mehr so einfach.

Bei Kilometer 32 erreichten wir die Freiheitsbrücke nach Venedig und der Lauf wurde zur Qual. Wir hatten Sturmböen von über 50Std/km auf der Brücke. Der Regen war wie Stecknadeln im Gesicht und man musste aufpassen, dass man nicht über seine eigenen Beine stolpert, wenn der Wind durch die Beine fegte. Der einzige Lichtblick: man konnte die ganze Zeit Venedig sehen und das war unser Ziel!

Die meiste Läufer sind auf der Brücke ins Gehen übergegangen, aber das kam für uns nicht in Frage. Wer da aufhört zu laufen, kommt nicht mehr rein.

Nach ca. 5km hatten wir die Brücke gemeistert und sind über eine angelegte Brücke nach Venedig rein. Die Schuhe waren total nass, da wir nur noch durch Pfützen laufen mussten. Jetzt galt es noch die vielen kleinen Brücken zu bewältigen, die mit Brettern ausgelegt waren. Nach der gefühlten 100sten Brücke kam dann endlich das Ziel.

Leider konnte man das Erreichen des Ziels nicht wirklich genießen, denn wir haben so schnell wie möglich unseren Beutel abgeholt und uns umgezogen. Trotz der trockenen Sachen konnten wir nicht so schnell zittern, wie wir gefroren haben.

Wenn das Wetter mitspielt, ist es eine sehr schöne Marathon Strecke. Für uns beide war es trotzdem ein Erfolg, denn Astrid hat nach 5 Jahren und einer kleinen OP in der Vorbereitungszeit die Strecke in 4:17:35 hinter sich gebracht und Martin trotze dem Wetter und kam nach 3:18:12 ins Ziel und lief persönliche Bestzeit.

 

1 Achimer Swim and Run

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1. Achimer Swim & Run mit Spaßfaktor

Tolle Stimmung, tolles Wetter, begeisterte Teilnehmer

Achim-Schwarme.  Am 16.September war es soweit. Das Tri Team Schwarme von 2010 e.V. und die Stadt Achim, vertreten durch die Mitarbeiter der Bäderbetriebe der Stadt Achim, unter der Leitung von Schwimmmeisterin Sabine Teichmann, luden zum Abschluss der Freibadsaison noch einmal ein zum Familien-Spektakel des Jahres, dem 1. Achimer Swim and Run, ein.

Pünktlich  um 09.30 Uhr löste Bernd Dunker, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Achim, die Startfanfare aus, nachdem er die Teilnehmer zuvor im Namen der Stadt Achim herzlich willkommen geheißen hatte.

Unterstützung erhielten die Organisatoren durch Vertreter der Schwimmsparte des TSV Achim, der Jugendfeuerwehr, sowie durch Mitglieder des DLRG und der DRK Wasserwacht. Darüber hinaus konnten auch Helfer aus dem Kreise der Interessengemeinschaft zur Erhaltung der Achimer Bäder (IEBA) gewonnen werden. Herrliches Wetter begleitete die Veranstaltung, bei der die rund 100 begeisterten Teilnehmer jede Menge Spaß hatten, gab es doch neben dem sportlichen Wettkampf noch ein tolles Rahmenprogramm  mit Kaffee und Kuchen, Hüpfburg, Feuerwehrspritzenstand, Torwandschießen und einer Tombola mit wertvollen Preisen rund ums Fahrrad, wobei der 1. Preis ein Mountainbike, von der Firma Zweirad Stadler aus Bremen gestiftet wurde. Als weitere Förderer dieses Projektes konnten die Firma KEB, Kompetenzzentrum Ernährung und Bewegung, Gesine Rösner, und die Allianz-Agentur in Achim, Carsten Schweers, gewonnen werden, welche die Veranstaltung vor Ort ebenfalls tatkräftig  unterstützten.

So zog Sabine Teichmann, Mitorganisatorin und Leiterin der Achimer Bäderbetriebe ein sehr positives Resümee: „ Tolles Wetter, tolle Stimmung, begeisterte Teilnehmer, wir werden uns kurzfristig um einen Termin für die Neuauflage dieser Veranstaltung bemühen.“ Auch Peter Rösner, 1. Vorsitzender des Tri Team Schwarme, war mit den Rahmenbedingungen und dem organisatorischen Ablauf sehr zufrieden, „ Zwar gibt es wie bei allen Verantstaltungen noch Optimierungsbedarf, dennoch kann man diese Veranstaltung als rundum gelungen bezeichnen. Wir haben mit diesem Event auf die tollen Möglichkeiten, die dieses Freibad bietet, aufmerksam gemacht, im kommenden  Jahr streben wir Kooperationen mit Achimer Schulen an, um noch mehr Teilnehmer für diese Veranstaltung zu gewinnen.“

Für alle sportlich Interessierten sind die Ergebnisse des 1. Achimer Swim & Run hier einsehbar.


Top Platzierung für Maike Cotterell

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Titelverteidigung: Nein. Zufriedenheit? JA!

Maike Cotterell wird bei der Mitteldistanz in Ratzeburg Zweite

Posted on 28. August 2012

Es war die richtige Entscheidung. Ich habe an mich geglaubt, ich habe alles gegeben, Spaß am Rennen gehabt und den zweiten Platz ergattert. So geschehen:

Um fünf haben Sie mich abgeholt, meine Eltern. Eine große Freude für mich, denn so ein direkter Support bei einem Rennen ist schon eine feine Sache. Aufgeregter als ich waren sie, da auch bei Ihnen der Wunsch groß war, ein Rennen würde mir mal wieder gelingen; im Ziel zufrieden und ausgepowert. Ich selbst war ausgesprochen zuversichtlich und außerordentlich motiviert. Ich wußte, dass ich auf dem Rad derzeit eine sehr gute Form habe, ich wußte aber auch, dass meine Laufform immer noch nicht die Alte ist. Und ich wußte, dass zumindest zwei meiner Konkurrentinnen auf dem Rad ähnlich stark und beim Laufen deutlich stärker sind. Beim Schwimmen spielen wir ungefähr in einer Liga.

Also startete ich mit der Devise ins Rennen auf dem Rad einen möglichst großen Vorsprung herauszufahren, den ich dann über die Laufstrecke ins Ziel retten konnte. Die Stimmung in Ratzeburg war wie immer sehr angenehm, motivierend, familiär. Die Sonne schimmerte beim Einschwimmen über den See, die Temperatur von Wasser und Luft perfekt. Mit dem Startschuss fand ich schnell in meinen Schwimmrhythmus, meine Konkurrentinnen mit ebenfalls orangenen Badkappen bestückt gut im Blick. Nach der Wendeboje allerdings verlor ich leider den Anschluss und wechselte mit etwas Abstand als vierte aufs Rad.

Die Strecke in Ratzeburg liegt mir, da sie trotz ihrer Welligkeit sehr rhythmisch zu fahren ist. Und so fühlte ich mich auf dem Rad von Anfang an wohl, in meinem Element. Bereits nach ungefähr 30 Kilometern war ich an die Spitze des Frauenfeldes vorgefahren, hocherfreut. Mir blieben also noch 50 Kilometer, den Abstand zu vergrößern und so flitzte ich mit einem Schnitt von fast 35 km/h über die Strecke. Selbst der mittlerweile starke Wind störte mich nicht bei diesem Unterfangen und so freute ich mich, nun bereits zum dritten Mal in Folge bei diesem Race als Führende auf die Laufstrecke zu wechseln.

Diese allerdings zeigte mir gleich ihre gesamte Härte. Unebener Untergrund, knackig-kurze Anstiege, aber auch längere Bergaufpassagen. Aber immerhin, was man raufläuft, geht ja auch wieder runter und so konnte ich meine schmerzende Muskulatur immer wieder ein wenig erholen. Es dauerte allerdings nicht lange und da flog die spätere Siegerin in einem bemerkenswertem Tempo an mir vorbei. Wahnsinn, dachte ich nur. Ich wußte, auch in meiner besten Laufform hätte ich da nicht mithalten können, also grämte ich mich nicht, sondern sah ihr bewundernd nach. Aber den zweiten Platz wollte nicht hergeben. So kämpfte ich mich über die zwei Runden, ging endlich mal wieder an meine Grenzen. Trotz der Strapazen ein großartiges Gefühl. Als ich das Ziel erspähte und realisierte, die Dritte würde mich nicht mehr schnappen, war ich richtig, richtig glücklich und stolz auf mich. Ein tolles Rennen. Ein schöner Tag.

 

Eure Maike

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