Wettkampfberichte

Dritter Verbandsliga Wettkampf in Braunschweig

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Im Zuge der Verbandsliga fand der dritte und für diese Saison leider auch letzte Wettkampf am 07. August in Braunschweig statt. Braunschweig war in den letzen Jahren kein Veranstaltungsort und deshalb für die meisten von uns Neuland. Durch Verletzungen und privater Verpflichtungen war der Kader für den letzten Wettkampf sehr übersichtlich. Bei sehr guten äußeren Bedingungen machten sich Astrid, Daniel, Rene, Axel, Wulf und Martin auf den langen Weg nach Braunschweig. Unser extra Dank gilt Daniel, der im Juni nach Papenburg gezogen ist und noch 200 km mehr Anfahrtsweg auf dem Tacho hatte.

Die Verbandsliga startete in 3 Gruppen im Abstand von 15 Minuten und unsere "Quotenfrau" durfte um 11.15 Uhr als erstes ran. In der zweiten und mit Abstand größten Gruppe starteten dann Rene, Axel, Martin und Wulf bevor sich Daniel dann in der dritten Gruppe behaupten durfte. Es ging über die Sprintdistanz (750 / 23 / 5) um zum Auftakt stand das Schwimmern im Heidbergsee an. Es wurden 2 Runden a 375 m geschwommen wobei alle Athleten nach der ersten Runde für einen kurzen Landgang das Wasser verlassen mussten. Astrid, Martin, Wulf und Rene hatten doch erhebliche Probleme und konnten so die angestrebten Schwimmzeiten nicht erreichen. Axel und Daniel kamen gut durchs Wasser und waren entsprechend zufrieden.

Der Weg zur Wechselzone war relativ lang und es musste eine Steigung bewältigt werden, die im Neo eine gewissen Herausforderung darstellte. Für Axel kam die Herausforderung dann in der Wechselzone wo er mit seinem Neo zu kämpfen hatten, diesen Kampf aber letztendlich gewonnen hat.

Die Radstrecke war mit 23 km etwas länger als die normal üblichen 20 km und recht anspruchsvoll. Es gab einige Wellen (Steigungen wäre übertrieben) auf der Strecke und die in Kombination mit Gegenwind waren eine Herausforderung für die Beine. Rene hat das wie immer als Herausforderung angesehen und die beste Radzeit auf den Asphalt gezaubert. Hier ist noch zu erwähnen, dass er eine Rechtskurve zu spät erkannt und einen Ausflug ins Gras unternommen hat. Zum Glück ist weder ihm noch, was wichtiger ist, seinem Rad etwas passiert.

Zum Abschluss standen die 5 km (2 Runden) rund um den See auf dem Programm und die Veranstalter haben sich wohl gedacht, was auf der Radstrecke gut ist kann auf der Laufstrecke auch nicht schaden. Der Kurs war entsprechend wellig und mit einem Schlussanstieg zum Ziel, der auch ohne Neo anstrengend war. Daniel und Rene lieferten sich mal wieder eine Kopf an Kopf Rennen, das Daniel dieses Mal für sich entscheiden konnte. Alle anderen erzielten auch super Zeiten und wir erreichten einen tollen 12. Platz in der Mannschaftswertung und sogar den 10. Platz in der Abschlusstabelle.

Ergebnisse

12. Astrid Herzer   0:14:50 / 0:44:45 / 0:23:38    1:26:06

34. Daniel Lang 0:12:56 / 0:41:48 / 0:21:56    1:19:04

40. Rene Janke 0:15:27 / 0:40:17 / 0:21:04    1:19:53

52. Martin Herzer 0:13:46 / 0:43:26 / 0:20:40    1:21:49

91. Axel Biesewig 0:14:24 / 0:41:00 / 0:27:04    1:26:06

Wulf Schwarz DNF (das Knie hatte keine Lust)

23. Silbersee Triathlon

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Am 31.07. fand dieses Jahr in Stuhr der 23. Silbersee Triathlon statt. Astrid und ich hatten uns für die Sprint Distanz angemeldet.

Nachdem das Wetter am Morgen und Vormittag noch nicht so berauschend war, wurde es gegen Mittag dann doch besser und wir konnten bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein an den Start gehen.

Ich musste als erster starten und durfte dann pünktlich um 13:30 Uhr in den See gehen um die Schwimmstrecke in Angriff zu nehmen. Um 14:05 Uhr durfte dann auch Astrid ins Wasser.

Nach den 500 m schwimmen ging es dann auf die Radstrecke.

Es musste eine 10 km Runde zweimal gefahren werden. Aufgrund der Sonne war die Strecke abgetrocknet und war gut zu befahren. Mit zunehmender Wettkampfdauer wurde es allerdings auf der Radstrecke immer voller und es war gar nicht so einfach bei dem ständigen überholen bzw. überholt werden den richtigen Abstand zu den anderen Startern einzuhalten. Auch ich wurde von dem Kampfrichtern einmal ermahnt auf den Abstand zu achten.


Ohne weitere Probleme haben wir beide die Radstrecke hinter uns gebracht und gingen dann auf die abschließende Laufstrecke. Dabei musste eine 2,5 km Runde um den Silbersee zweimal gelaufen werden.


Nach 1:38:59 erreichte ich dann glücklich das Ziel und erreichte damit den 14. Platz in der Altersklasse TM50.

Astrid brauchte 1:16:34 und belegte mit dieser Leisuntg den Ersten Platz in ihrer Altersklasse. Herzlichen Glückwunsch.


Astrid und Martin Herzer bei ihrem ersten Ironman in Frankfurt erfolgreich

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Ein Jahr ist es her, dass wir uns beim Ironman in Frankfurt angemeldet haben. In diesem einem Jahr wechselten die Gefühle von Freude bis hin zu Zweifel, ob man diese lange Strecke schafft. Verletzungen und private Probleme machten uns beim Einhalten der Trainingseinheiten zu schaffen. Aber wir hatten immer das Ziel vor Augen.

Die Zeit verging und die Trainingseinheiten wurden immer härter und länger.

4 Wochen vor dem Ironman wurden wir Trainingsmüde. Der Körper machte noch alles mit, aber die Lust auf Training wurde weniger. Die letzte Woche folgte und die Nervosität kannte keine Grenzen mehr.

Am Freitag, den 01.07.2016 war es dann soweit. Das Auto ist gepackt und auf geht’s nach Frankfurt. Am selben Tag noch war die Wettkampfbesprechung auf den Tribünen im Zielbereich. Alleine beim Anblick des Laufkanals bekam man Gänsehaut. Anschließend die Startunterlagen abgeholt, bei der Expo noch das ein oder andere Schnäppchen geschlagen und dann ging es endlich zum Hotel.

Am Samstag Nachmittag haben wir uns auf dem Weg zu den Wechselzonen gemacht und unsere gepackten Tüten und Fahrräder verteilt. Die Wechselzone 1 war am Langener Waldsee (ca. 12km außerhalb von Frankfurt). Die 2. Wechselzone war in der Nähe des Zielbereichs. Nachdem wir uns die Laufwege eingeprägt haben, sind wir zurück zum Hotel und haben die Füße hoch gelegt. An Schlafen war nicht zu denken.

Dann war es soweit. Um 3.15 Uhr klingelte der Wecker. Die Gedanken spielten verrückt: „ Bin ich fit; wie soll ich das schaffen; habe ich alles eingepackt…..“

Das Wetter war optimal. Bewölkt, 20°C und trocken. Der erste Startschuss fiel um 6.30 Uhr für die Profis Männer, gefolgt von den Profis Frauen und dann ging der Rest um 6.40 Uhr bei den neu eingeführten Rolling-Starts ins Wasser. Ich hatte schnell meinen Rhythmus gefunden und kam auf der 3,8km langen Strecke mit 1:15:08 Std aus dem Wasser. Martin hingegen konnte seinen Rhythmus nicht finden, ging aber mit 1:14:28 Std in die erste Wechselzone.

Auf der 180km langen Radstrecke fuhren wir schneller als eigentlich vorgenommen. In den Orten standen sehr viele Zuschauer, die den Radfahrern zujubelten. Bei ca. 90km kam der Heartbreak Hill. Auf der Steigung war die Strecke von Zuschauern und Torbögen gepflastert. Der Kanal wurde so eng, dass wir hintereinander fahren mussten. Das war ein super Gefühl und die Steigung somit kein Problem.

Auf der 2. Radrunde fing es am Ende an zu regnen. Füße, Beine und Finger wurden immer kälter und wir haben uns gefragt, wie wir so laufen sollen. Aber zu unserem Erstaunen lief es sehr gut. Auf der 42,195km Strecke wurden wir von Musik und super Stimmung immer weiter getrieben. Nach 2 von 4 Runden wurde uns bewusst, dass wir im Ziel ankommen werden.

Dann war es endlich soweit. Nach der 4. Runde durften wir in den Zielkanal einlaufen. Ein Traum wurde wahr. Dieser Anblick und die Stimmung waren gigantisch und alle Strapazen der letzten Stunden war vergessen.

Martin überquerte die Ziellinie in 11:41:38 Std und ich folgte in 12:22:44 Std.

Wir waren uns einig, dass es eine super Veranstaltung war, die Top durch organisiert war.

Ein besonderen Dank gilt René Janke, Philipp Hassemer, Elisabeth und Markus Bopp, die uns tatkräftig auf der Strecke angefeuert haben.

Gesine Rösner Deutsche Meisterin AK55

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Mit rasanter Aufholjagd zum Deutschen Meistertitel

Rösner für Europameisterschaft 2017 qualifiziert

So hatte sich Gesine Rösner, ihre deutschen Meisterschaften in Düsseldorf über die Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) nicht vorgestellt. Dabei begann der Tag recht entspannt, die Athleten mussten um 08:40 Uhr an den Start gehen und die Witterungsbedingungen schienen auch weitestgehend mitzuspielen. Doch die erste Disziplin, 750 Meter  Schwimmen im Medien Hafen lief alles andere als glatt. Selbstverständlich waren bei 18° Wassertemperatur Neoprenanzüge Pflicht, aber das Schwimmen wollte einfach nicht recht glücken. Rösner kam nicht in den gewohnten Rhythmus und benötigte 15:38 Minuten, bevor sie die Wechselzone erreichte. Zu diesem Zeitpunkt war Rösner in ihrer Altersklasse auf Rang drei, andere Teilnehmer aus der Altersklasse AK 55 hatten bereits nach knapp 15 Minuten das Wasser verlassen. „Zu diesem Zeitpunkt schien bereits ein Podiumsplatz gefährdet, Gesine hat einfach Probleme bei kalten Temperaturen in einen Wettkampfrhythmus zu kommen, zudem geht es beim Schwimmen derartiger Meisterschaften wie in einem Haifischbecken zu, „ analysierte  Ehegatte Peter Rösner.

Rösner, die nach Absolvierung einer endlos langen Wechselzone vom Schwimmen aufs Rad wechselte, versuchte nun ihre Aufholjagd auf der Zeitfahrmaschine zu starten. Eine 20 km lange Radstrecke mußte zweimal gefahren werden und führte über zwei Rheinbrücken (Ober-Kassler- und  Rhein- Knie- Brücke) durch die beschauliche Düsseldorfer Altstadt rechts und links des Rheins. Doch so sehr sich Rösner auch mühte, sie konnte auf der Radstrecke trotz ansprechender Leistung und 34,5 km Durchschnittsgeschwindigkeit  den Abstand zu den beiden Führenden in ihrer Altersklasse nicht verkürzen. Nach 36:39 Minuten stellte sie  ihr Rad in der Wechselzone ab, um auf die Laufstrecke zu wechseln. Hier hatten die Veranstalter einen 2,5 km langen Kurs rund um das Hafengelände ausgewählt, so dass man auch als Zuschauer die Athleten mehrfach auf ihren Laufrunden sehen konnte. „Nach dem Radfahren hatte ich noch das Gefühl aufgrund des starken Windes kaum voran gekommen zu sein, ich hatte auch auf dem Radkurs deutlich weniger Athleten als sonst einholen können, umso größer war zunächst der Frust und ich habe alle Energie in das abschließende Laufen gesteckt.“, so Rösner.

Und dies sollte sich auch auszahlen. In einer rasanten Aufholjagd und einer exzellenten Zeit von 22:48 Minuten  gelang es Rösner  beim abschließenden Laufen über 5 Kilometer noch auf Rang eins vorzulaufen.  Sie finishte in genau 01:20:51 Stunden und verwies Angela Boczek  vom TUS Rotenburg (01:21:19 Stunden) sowie Sylvia Wöscher vom Triathlon Team Rheinberg (01:22:44 Stunden) auf die Plätze zwei und drei.

Mit dem Gewinn des Meistertitels qualifizierte sich Rösner für die im kommenden Jahr in Düsseldorf stattfindenden Triathlon-Europameisterschaften.

Binnen weniger Wochen war es für Gesine Rösner der zweite Podiumsplatz nach der gewonnenen Vize -Europameisterschaft Duathlon in Kalkar.

Zweiter Verbandsliga Wettkampf in Northeim

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Wettkampfbericht zweiter Verbandsliga Wettkampf in Northeim.
Bei kühlen Temperaturen machen sich sechs Athleten des TRI Team Schwarme zum zweiten Verbandsliga Wettkampf auf dem Weg nach Northeim.

Bei jetzt angenehmen Temperaturen und nach 750 m Schwimmen im Rhume See kam Daniel Lang mit großem Abstand als erster von uns aus dem Wasser gefolgt von Torsten Schwarz, Clemens Manke, Astrid Herzer,Axel Biesewig und René Janke der sich für ein Schwimmen ohne Neopren Anzug entschied und dadurch Zeit einbußen musste

Auf die Radstrecke ging Daniel Lang nach 14:09 Minuten gefolgt von Clemens Manke der in der Wechselzone gegenüber Thorsten Schwarz ein paar Sekunden gut machen konnten.
Anschließend fanden Astrid Herzer, René Janke und Axel Biesewig den Weg aufs Rad.

Doch auf der Radstrecke sollte sich noch einmal alles ändern. Durch ihre Stärke beim Radfahren schoben sich Réne Janke und Axel Biesewig auf der Radstrecke nach vorne und kamen beide zur gleichen Zeit als zweite vom Team in die Wechselzone gefolgt von Torsten Schwarz, Clemens Manke und Astrid Herzer.
Daniel Lang war nicht mehr einzuholen und ging als erster von uns auf die Laufstrecke .
Dort konnte sich René Janke trotz der fast drei Minuten, die er gegenüber Daniel beim Schwimmen verlor, bis auf 22 Sekunden wieder ranarbeiten.
Thorsten kämpfte sich wieder auf Platz drei vor und auch Astrid llegte beim laufen noch mal einen drauf, so dass auch Sie hier noch mal einen Platz gut machen konnte.
Zum Schluss waren alle zufrieden und es war ein vom Veranstalter gut durchorganisierter Wettkampf mit Idealen Wetterbedingungen der allen Startern sehr viel Spaß gemacht hat.

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